Was zählt ist Weiterbildung

Herzliche Gratulation an unseren Mitarbeiter Angelo, der erfolgreich die Ausbildung zum Projektleiter abgeschlossen hat.

Das ganze Team der Schreinerei Perren gratuliert ihm zu diesem Erfolg! Neben der Tätigkeit als Projektleiter kümmert sich Angelo auch um die Lehrlingsausbildung in unserem Betrieb.

Angelo, was hat dich für die Weiterbildung motiviert?

Immer einen Schritt weiterkommen, Neues kennenlernen und der Wunsch, einen professionelleren Blick in die Projektplanung und -umsetzung zu erhalten waren meine Antriebsfeder. 

Was reizt dich am Job als Schreiner?

Erstens hat man die Möglichkeit, mit den verschiedensten Materialien zu arbeiten. Zudem ist es spannend zu erleben, wie man mit einem uralten Baustoff wie Holz auch modernste Projekte planen und umsetzen kann.

Was schätzt du an der Schreinerei Perren?

Es ist vor allem die Vielfältigkeit der Arbeiten, die wir ausführen können. Es wird nie eintönig oder gar langweilig. Zudem mag ich den Umgang mit Kunden und Lieferanten und die gute Stimmung im Team passt für mich bestens.

Lehrlinge fertigen Lauflernwagen für Afrika

Schreinerlehrlinge, die Lauflernwagen für afrikanische Kinder anfertigen? Natürlich ist die Perren AG bei diesem Projekt mit dabei.

Die Idee ist einfach: Mit CAD-Daten des Softwareherstellers Borm stellen Schweizer Lehrlinge Lauflernwagen für Kinder in Afrika her.  Clou am Ganzen: Die einzelnen Wagen der Lehrlinge können auf einer Internetplattform bewertet werden. Wer am meisten Likes erhält, hat die Chance, einen schönen Preis zu ergatttern. Unsere drei Lehrlinge, Oliver, Pascal und Julian  waren sofort begeistert und machten mit viel Freude mit. Unterstützt wurden sie durch unseren Lehrlingsbetreuer Angelo.

Während ihrer Arbeitszeit setzten sich die Drei voll ein, damit die Wagen rechtzeitig fertig gestellt werden können, um an Weihnachten Kinderaugen in Afrika leuchen zu lassen.

Neben den Ziel, Lehrlinge für die Probleme Afrikas zu sensibilisieren und Kinder auf dem riesgen Kontinent etwas glücklicher zu machen sollen afrikanische Jugendliche dabei unterstützt werden, in ihrer Heimat eine Schreinerlehre machen zu können und damit einer besseren Zukufnt entgegenblicken zu können.

Als langjähriger Ausbidlungsbetrieb mit mehr als 30 bisher erfolgreich ausgebildeteten Lehrlingen war es für uns selbstverständlich, als einer von achtzehn  Schweizer Betrieben bei diesem Projekt mitzumachen.

 

 

Lehrlingsprüfung Schreiner

IPA

Am Ende ihrer Ausbildung müssen die Schreinerlehrling in der IPA ( indivduellen Produktionsarbeit ) zeigen, was sie können. Bei der Schreinerei Perren können sie zwischen einem Kundenauftrag oder einem allfälligen Auftrag für zuhause wählen. Patrick wählte die zweite Möglichkeit. Er gestaltete ein Sideboard mit Schubladen und Türen. Wir gratulieren ihm zu seinem Möbel.

 

 

Bist du unser neuer Lehrling?

Mehr als 30 Lehrlinge haben in der Schreinerei Perren AG bisher erfolgreich ihre Lehre abgeschlossen. Jetzt suchen wir für das nächste Jahr ein neues Team-Mitglied, das, ob Mädchen oder Junge, sich hier das Handwerk als Schreinerin oder Schreiner aneignen will.

 

Im Video erzählen unsere Lehlinge, warum sie Schreiner lernen und wieso sie das bei der Perren AG machen.

 

Du machst im nächsten Jahr die Schule fertig? Du hast Lust, mit dem natürlichsten aller Baustoffe zu arbeiten, mit Holz? Du findest das Handwerk eine tolle Sache? Dann melde dich bei uns und ergänze als Auszubildender oder Auszubildende unser Team.

Bereits machen drei Auszubildende bei uns die Lehre und sind stolz darauf, ein Teil des Perren-Teams zu sein. Vielleicht machst genau du unser Quartett komplett. 

Melde dich bei uns unter info@perrenag.ch oder ruf uns unter 027 971 12 74 an. Mach ein paar Schnuppertage bei uns und schau selber, ob Holz für dich mehr als nur Brennstoff ist, der im Wald rumsteht…

Wir freuen uns auf dich!

Fertigungsspezialist VSSM

Wir gratulieren unserem Mitarbeiter Angelo Ritz zum Fertigungsspezialist VSSM. Nach einjähriger Ausbildung hat Angelo dieses Ziel erreicht. Er ist unter anderem in unserem Betrieb auch für die Planung und Bildung der Lehrlinge mitverantwortlich.
Wir wünschen Angelo weiterhin viel Spass bei uns !

„Hüöre güöt ist ein wunderbarer Ausdruck“

Ein welscher Möbelschreiner zum Deutsch lernen im Oberwallis? François Gross hat dieses Experiment gewagt. Für ihn steht fest: „Ich nehme viel mehr mit nach Hause ins Unterwallis als bloss die Gitarre, die ich hier selbst gebaut habe.“

François, bist du froh oder traurig, das Perren-Team zu verlassen?

Françcois: Das ist eine sehr schwierige Frage. Denn auf der einen Seite war ich in den letzten Monaten weit weg von Freunden und Familie. Ich bin also froh, wieder in meiner gewohnten Umgebung leben zu können. Auf der anderen Seite lasse ich hier gute Kollegen zurück, was mich traurig macht. Es werden mir sehr gute Erinnerungen und Erfahrungen bleiben, die ich mitnehmen kann.

Was war das eindrücklichste Erlebnis in deiner Zeit im Oberwallis?

Françcois: Ich glaube, das war die Unberührtheit und Eindrücklichkeit der Landschaft. Man hat es hier im Goms geschafft, die Natur zu nutzen, ohne sie zu stark kaputt zu machen. Die Dörfer haben Ihren rustikalen Charme behalten. Etwas, das uns im Unterwallis nicht wirklich gelungen ist.

Was war das Schlimmste bei deinem Aufenthalt im Goms?

Françcois: Das war am Anfang sicherlich die Sprache, also der Gommer Dialekt. Denn ich habe genau nichts verstanden. Zum Glück haben sich die Kollegen sehr viel Mühe gegeben, Hochdeutsch mit mir zu sprechen. Dadurch konnte ich die Sprachbarriere leichter überwinden und habe sprachlich sehr profitieren können.

Was würdest du einem welschen Kollegen raten, der auch ins Oberwallis will?

Françcois: Ich würde ihnen auf jeden Fall raten, den Schritt ins Oberwallis zu wagen. Denn in einem Land wie der Schweiz und einem Kanton wie dem Wallis ist es absolut notwendig, die andere Sprache verstehen und sprechen zu können.

Wie gut haben deine Chefs, vor allem Reini, Französisch von dir gelernt?

Françcois: Reini hat mir am Anfang gesagt, dass er nicht gerade viel Ahnung von Französisch hat. Das war mein Glück, denn so musste ich Deutsch sprechen. Aber am Ende hat auch Reini ein paar Brocken Französisch aufgeschnappt und hat seine Sprachkenntnisse in Französisch verbessern können.

Wie würdest du deinen Wissensstand in Sachen Deutsch auf einer Skala von 0 bis 10 bewerten?

Françcois: Am Anfang hatte ich wirklich Mühe, mich zu trauen, etwas zu sagen. Aber dann ging es ganz gut. Ich bin mit Kenntnissen der Stufe zwei bis drei hierhergekommen und ich verlasse das Oberwallis nicht ohne Stolz mit einer Fünf bis Sechs.

Dann lass uns mal dein „Wallisertitsch“ testen: Was ist das Lieblingsfluchwort deiner Arbeitskollegen?

Françcois: Olalà, da sind ein paar gute Ausdrücke dabei, die ich nicht alle wiedergeben möchte. Besonders gefallen haben mir «Gopfertoori» und «Hüöre Schiissdräck». Was mir besonders aufgefallen ist, war die Tatsache, dass meine Arbeitskollegen es gar nicht hören konnten, wenn ich früh morgens mit einem «Grüezi» die Werkstatt oder die Baustelle betreten habe. Komische Reaktion… (François lacht laut)

Was heisst: „Hüöre güöt“?

Françcois: Das heisst auf Französisch so viel wie «vachement bien», ein wunderbarer Ausdruck übrigens.

Was isch es „Lädi“?

Françcois: Das ist einfach, das ist ein Brett.

 

Was isch es „Gütti“?

Françcois: Den Ausdruck habe ich zwar von den Kollegen hier nie gehört. Aber ich weiss, dass es vom Französischen «Coutteau» kommt und Sackmesser bedeutet. Habe ich den Deutschtest bestanden?

Kann man so sagen. Wir wünschen dir alles Gute, privat und auf deinem weiteren Berufsweg, François.

Françcois: Merci beaucoup et à la prochaine…

Neuer Schreinerlehrling: Pascal ist der 30.

Die lange Tradition der Lehrlingsausbildung bei der Schreinerei Perren AG geht in eine neue Runde. Mit Pascal Gorsatt feiert das Unternehmen seinen 30. Lehrling.

 

Etliche holzverarbeitende Betriebe haben Mühe, ihre Ausbildungsplätze zu besetzen. Nicht so die Schreinerei Perren AG. Der Grund: Lehrlinge werden vom gesamten Team voll unterstützt, können sich bei Fragen und Problemen immer an die Chefs und den Lehrlingsbeauftragten wenden und alle Lehrlinge wissen: Jeder hat bisher seine Lehre bei der Schreinerei Perren AG mit Erfolg abgeschlossen.  

Sehen, was man geleistet hat

Mit Pascal Gorsatt beginnt in diesen Tagen bereits der dreissigste Lehrling die Ausbildung beim Team der Perren AG. Die spannenden Arbeit mit dem natürlichsten aller Bau- und Werkstoffe ist für ihn wichtig:  „Als Schreiner kann ich etwas herstellen, das wirklich gebraucht wird und das den Leuten gefällt.“  Dass er der geborene Praktiker ist, zeigt sich vor allem an der folgenden Aussage: „Für mich ist auch entscheidend, dass ich am Abend sehe, was ich geleistet habe.“ Ein fertiges Möbelstück oder auch der sichtbare Fortschritt der Arbeiten bei einem Wohnungsumbau, das ist Motivation pur für den angehenden Schreinerlehrling. 

Das Team der Schreinerei Perren AG wünscht Pascal viel Erfolg und Freude bei seiner Berufswahl.

Erfolgreiche Lehrlingstradition ein Kapitel reicher

Ob Schreinerlehre erfolgreich absolviert oder praktische Prüfungen mit Erfolg abgelegt: Auch die aktuellen Lehrlinge setzen die 60jährige Erfolgstradition der Schreinerei Perren AG fort.

 

„In unserer Unternehmensgeschichte hat jeder Lehrling sein Ziel, die Lehre mit Erfolg abzuschliessen, erreicht. Herzliche Gratulation also an Noah und Patrick, dass sie diese Tradition fortsetzen.“ Raphaela und Reinhard Perren steht als Chefs des Unternehmen der berechtigte Stolz ins Gesicht geschrieben.

Lehrabschluss Noah: Check!

Noah Margelisch darf sich jetzt nach vierjähriger Lehre Schreiner EFZ nennen. Er sei erleichtert und froh, es geschafft zu haben, gibt er zu Protokoll. Vor den Prüfungen meinte er:  «Die Tatsache, dass noch kein Lehrling der Perren AG die Abschlussprüfung verpatzt hat, zeigt eindrücklich, wie gut man hier als Auszubildender gefördert und unterstützt wird. Das ist Motivation und Druck gleichermassen, sich entsprechend ins Zeug zu legen.» Sein Lohn: Er wird das Team der Perren AG in den nächsten Monaten verstärken.

Praktische Prüfungen Patrick: Check!

Auf dem Weg zum erfolgreichen Abschluss hat Patrick Erpen ein entscheidendes Zwischenziel erreicht, die praktischen Prüfungen nach dem dritten Lehrjahr. Ein Jahr lang hat er sich jede Woche mit Übungsaufgaben im Betrieb darauf vorbereitet. Seine grössten Gegner: Zeit und vor allem Nervosität. „Ich bin glücklich, die praktische Prüfung geschafft zu haben“, so Patrick. „Aber es fuchst mich schon, dass ich ohne diese Nervosität das eine oder andere sicher besser hinbekommen hätte.“

Lehrlinge bleiben ein wichtiges Ziel

„Eine gute Haltung“, freut sich Reinhard Perren über diese Aussage. „Denn als Experte bei den Prüfungen leide ich natürlich mit den jungen Leuten mit und freue mich, wenn sie hohe Ziele haben. Solche Aussagen zeigen mir, dass es sich lohnt, so viel Zeit in die Auszubildenden zu investieren, wie wir das im Betrieb machen.  Daran wird sich nichts ändern.“ Denn die nächste Prüfung kommt bestimmt!

„Einfach mal tief durchatmen“

Wenn der Puls hochgeht, die Nervosität steigt, die Unruhe wächst und die Ungewissheit Einzug hält, dann ist Zeit für die praktische Jahresprüfung im dritten Lehrjahr.  Betroffen von der „Prüfitis akkutis“ in diesem Jahr:  z’Erpi!

„Hmmm, noch bin ich nicht sooo nervös.“ Die dunklen Augen gucken etwas verwirrt und die Finger zupfen an der immer präsenten Schirmmütze herum.

Ganz so cool lässt Patrick Erpen, Auszubildender im dritten Jahr  bei der Schreinerei Perren AG, das Ganze doch nicht. Denn: „Die praktische Prüfung nach dem dritten Lehrjahr zählt ein Drittel für die gesamte Lehre, also mehr als die Lehrabschlussprüfung LAP, die bloss einen Fünftel ausmacht.“ Es geht also zur Sache anfangs Juni.

Ob er sich Sorgen mache? „Nun ja, die Lehrlinge der Perren AG haben bisher sehr erfolgreich gearbeitet.  Da ist schon auch etwas Druck dabei. Niemand will schliesslich einer der Wenigen sein, der einen „Abschiffer“ erleidet“, so Patrick. Aber er habe sich gut vorbereitet. Der frischgebackene Lehrlingsbeauftragte der Firma, Angelo Ritz, betreue ihn tipp top und gebe wertvolle Tipps. „Zudem kann ich jede Woche mit Material und Maschinen in der Werkstatt in Fürgangen üben, soviel ich mag“, erklärt  Patrick.

Was er denn auch ausgiebig gemacht hat. „Seit fast einem Jahr übe ich jede Woche ein oder zwei Stunden“, blickt Patrick Erpen zurück. Was auch nötig ist, denn die praktische Prüfung nach dem dritten Lehrjahr hat’s in sich. Eine Stunde hat man pro Prüfungsaufgabe Zeit um diese nach Plan zu erfüllen. Zehn praktische Prüfungsaufgaben an zwei Tagen sind es insgesamt. Die Aufgaben bestehen vor allem darin, eine der zahlreichen Holzverbindungen möglichst perfekt hinzubekommen und das so rasch wie möglich.

Das Schwierigste für Erpen? „Ganz klar die Zeit. Denn die ist knapp bemessen und man muss Vollgas geben. Das wiederum kann zu Fehlern führen, über die man sich ärgert und dann nervöser wird als unbedingt nötig, was sich wiederum auf die Zeit auswirkt….“.

Patrick hält kurz inne.  So genau hatte er sich bis anhin diesen Teufelskreis wohl noch nicht ausgemalt. Kommt jetzt, 10 Tage vor der Prüfung, das grosse Zittern? Er lacht. „Zittern nicht, aber der Gedanke daran löst schon ein etwas ungutes Bauchgefühl aus.“ Was zur Kernfrage bei Prüfungen führt: Wie kann man die Nervosität überwinden und in den Griff bekommen?

„Das ist eine gute Frage“, lacht Patrick. „Ich werde einfach kurz innehalten und ein par Mal tief durchatmen. Dann geht’s los!“ Denn eigentlich hat er gut geübt. Und eigentlich kann er das. Aber eben…

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